Zukunft des Finanzplatzes Schweiz

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Angesichts der aktuellen Großwetterlage ist klar, dass der Finanzplatz kleiner werden wird. Aber für generationenübergreifende Vermögensverwaltung sind stabile Länder nach wie vor erste Wahl. Wenn Sie in Asien ein Vermögen erarbeiteten und es für die Familie, die nächste Generation, erhalten wollen – wo gehen Sie mit Ihrem Geld hin? Wahrscheinlich nach Singapur. Oder eben doch in die Schweiz, wie auch viele Familien aus Westeuropa, weil die Schweiz seit Jahrhunderten ein grundsolides Land ist.

Die Eidgenossenschaft geht im Moment vielleicht durch ihre schlimmste Zeit seit Jahrzehnten. Sie hat Geldabflüsse, und die werden wohl noch eine Zeit lang anhalten. Aber sie hat auch enorme Zuflüsse, hauptsächlich aus Asien und von anderen sogenannten Wachstumsländern. Die kommen nicht direkt in die Schweiz, sondern zum Beispiel über Singapur, wo wir vertreten sind, oder Hongkong. Die Großbanken werden weiterhin die verstärkte Onshore-Strategie, die sie im Jahr 2000 begonnen haben, verfolgen.

Die Schweiz wird attraktiv bleiben, das ist das Positive. Intern sind die Banken unter Beschuss, und mindestens die Hälfte des Volkes glaubt, die Banker seien verrückt und überbezahlt, aber in Asien ist davon nichts zu spüren. Dort gelten Schweizer Banken immer noch als die besten Banken der Welt, und das Vertrauen in sie ist sehr groß. Eine große Rolle spielt dabei auch das Vertrauen ins Land und seine politische Aufstellung, die keine Opposition kennt – es sind ja alle großen Parteien im Bundesrat vertreten.

Das politische System genießt höchste Anerkennung im Ausland, und solange das so bleibt, sind die Aussichten der Schweiz gut!

Geschrieben von: Stefan Zeiss

25 Jahre DAX

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Am ersten Juli feierte der Deutsche Aktienindex DAX sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum. Vor 25 Jahren, am 01.07.1988 wurde der deutsche Leitindex zum ersten Mal berechnet mit 1.163 Punkten. Den höchsten Stand bisher erreichte der DAX im Mai dieses Jahres, als er bei 8.557 Punkten notierte.

Wer damals 10.000 Euro angelegt hätte, hätte heute 68.250 Euro rausbekommen, dies entspricht einer jährlichen Rendite von rund 8%.

Dabei haben sich die Einzeltitel im DAX durchaus unterschiedlich entwickelt. Während die Deutsche Telekom und die Commerzbank Aktie zu den schlechtesten zählten ( Sie verlor in der Spitze mehr als 90% ), haben Titel wie BASF mit einer Performance von 2.900%, Volkswagen und Bayer mit rund 2.000% geglänzt (jeweils inklusive Dividenden).

Da der deutsche Leitindex DAX als Performance-Index konzipiert wurde, spielen die Dividenden, die die im DAX enthaltenen Aktien auszahlen, eine bedeutende Rolle. Denn sie werden automatisch im Index reinvestiert.

Mittlerweile hat sich der DAX als deutscher Leitindex etabliert. Er ist ein guter Indikator für den Zustand der deutschen Wirtschaft.

Geht man von aktuellen Kursen aus, so kann man dem Zustand der deutschen Wirtschaft ein gutes Zeugnis ausstellen.