Der Kurseinbruch beim Gold von ca. 1600 USD auf im Tief 1320 USD innerhalb weniger Tage wirft einige Fragen auf. War es nur eine Korrektur innerhalb eines weiter intakten Aufwärtstrends, was verursachte den Kurssturz, wie geht es weiter? Offensichtlich ist die physische Nachfrage nach Gold unverändert hoch. Bill Holter vom Edelmetallspezialisten Miles Franklin schreibt, dass das Verhältnis von Käufern zu Verkäufern immer noch 30:1 ist und es schwierig sei, physisches Gold zu erwerben. Also wurde der Kurssturz durch den massiven Verkauf von Papiergold ausgelöst? Unter Papiergold versteht man im wesentlichen Zertifikate mit denen Anleger auf den Goldpreis spekulieren können, die aber nicht durch physisches Gold unterlegt sind. Vieles spricht dafür. Der hohe Anteil an Papiergold, der im Umlauf ist, birgt Gefahren: denn im Notfall werden die Banken kein physisches Gold ausliefern können, der Anleger erhält bestenfalls sein Geld zurück. Während der Finanzkrise der letzten zwei Jahre ist der Goldpreis sehr stark gestiegen. Viele Anleger hatten Sorge, der EURO würde nicht überleben, mit ungewissen Folgen. Diese Sorge scheint zum jetzigen Zeitpunkt unbegründet, was Druck auf den Goldpreis auslöst, da viele „Angstkäufer“ ihre Position wieder verkaufen. Wir sehen die Situation bei Gold als völlig unklar, Gold scheint momentan der Spielball von Marktteilnehmern mit unterschiedlichen Interessen. Wir warten die weitere Goldpreisentwicklung ab.
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